Die Landschaft
Der Reiz der aussergewöhnlichen Landschaft, verbunden mit dem milden Klima, machen Madeira zu einem einzigartigen Reiseziel.
So wie eigentlich die ganze Insel Madeira in landschaftlicher Hinsicht ein Anziehungspunkt ist, präsentiert sich die Insel Porto Santo gleichsam als Kontrast zu dieser besonderen Schönheit, womit die beiden Inseln ein aussergewöhnliches Ganzes bilden.
Es ist darauf hinzuweisen, dass sich die Landschaft Madeiras in zwei deutlich voneinander unterschiedene Zonen einteilen lässt: Die Region um den sanft abfallenden Südhang präsentiert sich weniger ungestüm, während das Gebiet um den Nordhang eine aussergewöhnliche Reihe von kontrastreichen Landschaften einschliesst, mit hohen Gipfeln und tiefen Tälern. Die ganze Gegend wurde stark aufgeforstet, so dass man mittlerweile eine dichte Bewaldung antrifft (an einigen Stellen sogar über hundertjährige Bäume). Dieses Gebiet wird darüberhinaus durch immer wieder überraschende Panoramen und Ausblicke bereichert.
Die “poios” oder Terrassenfelder, welche sich an den Hängen hochziehen, die dichte Bewaldung, die geruhsamen Wasserläufe (ribeiras), die sich erhebenden Gipfel, das Gefüge von Bergen, die abrupten Abhänge an den Steilufern über dem Meer... all das vereinigt sich für den Besucher zu einer landschaftlichen Mannigfaltigkeit, höchster Bewunderung würdig.
Im folgenden möchten wir Sie auf einige der höchsten Berge und Plätze hinweisen, die Ihre Aufmerksamkeit verdienen: der Pico Ruivo mit 1861 m (der höchste Berg Madeiras); daneben die Picos das Torres; der Pico do Galo (1802 m) in unmittelbarer Nähe des Pico Cidrão; der Pico do Cavalo von Curral das Freiras mit 1758 m; die Bica da Cana auf der Hochebene Paúl da Serra mit 1619 m; der Pico do Arieiro nördlich von Funchal mit 1811 m; der Penha d’Aguia mit seiner aussergewöhnlichen Schönheit, zwischen Porto da Cruz und Faial gelegen; der Cabo Girão bei Câmara de Lobos, mit einer Steilküste, die fast senkrecht abfällt und die sich mit 580 m Höhe über das Meer beugt.