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Die Kollegiatskirche (A Igreja do Colégio)

Mit dem Bau der Kirche wurde 1629 begonnen, und die vier Heiligen der Gesellschaft Jesu wurden Mitte des 18. Jahrhunderts der Fassade hinzugefügt.

Die schöne und grossartige Kollegiatskirche (ein Werk der Jesuiten) ist mit Kachelgemälden des 17. und 18. Jahrhunderts versehen. Ihre vergoldeten Holzschnitzereien aus dem 17. Jahrhundert werden zu den wertvollsten portugiesischen Arbeiten dieser Epoche gezählt.

Die Kirche São Pedro

Die ersten Arbeiten an dieser Kirche datieren vom Ende des 16. Jahrhunderts. In der Folgezeit gab es viele bauliche Veränderungen, hauptsächlich in der Mitte des 18. Jahrhunderts und im 19. Jahrhundert. Aus dem 18. Jahrhundert stammen die Giebelseite, die Kacheln des Kirchenschiffs, die barocken Holzschnitzereien.

Die Kirche do Socorro

Die heutige Kirche, auch nach ihrem alten Namen “S. Tiago” genannt, wurde im 18. Jahrhundert anstelle einer Wallfahrtskapelle errichtet, die nach einem von der Stadt abgelegten Gelübde während der schweren Pestepedemie 1523 erbaut worden war. Sie besitzt die stilreinste Barockfassade aller Kirchen Madeiras.

Kirche do Carmo

Mit ihrem Bau wurde um die Mitte des 17. Jahrhunderts begonnen, wobei während der folgenden Jahre Veränderungen vorgenommen wurden. Zu beachten sind die Barockschnitzereien, die Wände des Chores, die mit reichverzierten Kacheln aus dem 18. Jahrhundert verkleidet sind, neben einigen religiösen Goldschmiedearbeiten des 17. und 18. Jahrhunderts.

Andachtsstätte und Kirche Bom Jesus

Sie wurden Mitte des 17. Jahrhundert errichtet. Neben einigen Schnitzereien aus dieser Epoche blieben noch Silberarbeiten aus dem 17. Jahrhundert erhalten, so ein Weihrauchfass, ein Räucherfässchen und ein Prozessionskreuz. Auch eine kleine Krippe in der Art der traditionellen madeirensischen Krippen ist erhalten, untergebracht in einem Glaskasten.

Die Kapelle da Consolação

Es lohnt sich, die Vorderseite des Hauptaltars zu betrachten, eine Einlegearbeit aus farbigem Marmor des Italieners Carlo Abronio. Ursprünglich stammt diese Arbeit aus dem ehemaligen Kloster São Francisco in Funchal.

Die Kirche de Nª Senhora do Monte

Auf dem Platz einer ehemaligen Wallfahrtskapelle aus dem 15. Jahrhundert wurde im 18. Jahrhundert die Kirche in ihrer heutigen Gestalt errichtet. Sie besitzt schöne Goldschmiedearbeiten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

In einer Seitenkapelle befindet sich die Grabstätte von Karl von Habsburg, dem Kaiser Österreichs, Ungarns und Böhmens, der 1931 nach Madeira ins Exil ging und im folgenden Jahr hier verstarb.

Die Kirche Santa Luzia

Die Kirche in ihrer heutigen Gestalt wurde in der ersten Hälfte des 18 Jahrhunderts erbaut. Sie beherbergt Malereien aus dem 17. Jahrhundert und Silberarbeiten aus dem 17. sowie 18. Jahrhundert.

Die Kirche do Coração de Jesus – Boa Nova

Das ganze Gebäude ist neueren Datums mit Ausnahme des gemeisselten Hauptportals, welches zu der inzwischen abgerissenen Kapelle Santa Isabel gehörte, die im Innern des heutigen Regierungspalastes stand. Von ihr stammt auch das interessante, geschnitzte und vergoldete Altarbild aus dem 17. Jahrhundert.